Fortbildung: Fakten, Fiktion und filmische Mittel

Der Einsatz von Dokumentarfilmen im Unterricht

  • Dienstag, 24.09.2019, 15.00-19.00 Uhr
  • Veranstaltungsort: Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung
  • Geeignet für Lehrkräfte aller Fachrichtungen an weiterführenden Schulen
  • Maximale Teilnehmerzahl: 25

Hier geht es zur Anmeldung über das TIS (1915M8401)

Thema

Dokumentarische Formen sind überall präsent – in Reportagen, Internetvideos, Lernfilmen und natürlich auch im Kino. Diese Gattung wird vor allem mit Informationsvermittlung assoziiert und dient gleichzeitig als Fenster zur Welt, das einen Einblick in fremde Kulturen, vergangene Zeiten und unterschiedliche Lebensentwürfe bietet. Doch handelt es sich nie um die reine Abbildung der Realität, denn es werden filmische Mittel verwendet, um die Zuschauer*innen zu erreichen. Wessen Meinungen zum Thema werden wie dargestellt? Welche Rolle spielt ein Voice-Over? Wie werden Emotionen geschaffen? Kann ein Dokumentarfilm objektiv sein? Diese grundlegenden Fragen werden erörtert, um den Einsatz von dokumentarischen Arbeiten im Unterricht reflektiert zu gestalten und so wichtige Medienkompetenzen des audiovisuellen Erzählens zu vermitteln.

Ziele der Fortbildung

  • Einführung in Grundlagen des Dokumentarfilms (Geschichte, Begriffe, Formen, filmische Mittel)
  • Überblick aktueller Entwicklungen der Gattung Dokumentarfilm bezüglich Fiktionalisierung, künstlerischer Gestaltung und Informationsvergabe
  • Methoden der Filmvermittlung und unterrichtspraktische Anregungen
  • Überblick über geeignete Unterrichtsmaterialien und Quellen sowie Recherchemöglichkeiten

Referentin

Lili Hartwig ist Medien- und Kulturwissenschaftlerin und Projektkoordinatorin der SchulKinoWoche Hamburg. Sie arbeitet als Kuratorin für verschiedene Filmfestivals, u.a die Nordischen Filmtage Lübeck und das Kassler Dokfest. Sie leitete mehrere Jahre das Michel Kinder und Jugend Filmfest Hamburg und moderiert deutschlandweit Filmgespräche.