Fortbildung: Filmanalyse

Analyse und Besprechung eines Kinofilms im Unterricht

  • Donnerstag, 02.11.2017 und Donnerstag, 09.11.2017, jeweils 15.00-19.00 Uhr Zweitägige Fortbildung - Die Anmeldung gilt verbindlich für beide Termine!
  • Veranstaltungsort: Landesinstitut für Lehrbildung und Schulentwicklung
  • Geeignet für Lehrkräfte aller Fachrichtungen an weiterführenden Schulen (max. 30 Teilnehmende)

Hier geht es zur Anmeldung über das TIS (1715L4001)

Thema

Filmerleben ist kein passiver Vorgang. Jeder Filmzuschauer verarbeitet die verschiedenen Stilmittel und Methoden der Darstellung (Schauspiel, Mise en Scène, Kameraführung, Sounddesign und Montage) im Moment des Filmerlebens unterschiedlich. Trotzdem gibt es Gemeinsamkeiten und Überschneidungen in der Wahrnehmung bestimmter Motive und Stilmittel. Sie sollen in der Fortbildung herausgearbeitet und gemeinsam analysiert werden. Dazu werden unterschiedliche Methoden vorgestellt. Außerdem können die Lehrkräfte darüber diskutieren, wie sich ein Kinobesuch in den Unterricht integrieren lässt und wie man eine gemeinsame Filmsichtung vor- und nachbereiten kann.

Ziele der Fortbildung

Die Einführung in die Analyse von Filmen liefert das Werkzeug für den Umgang mit Filmen im Unterricht. Die Teilnehmer*innen sichten und analysieren beispielhaft verschiedene Filmszenen und Kurzfilme. Es werden filmische Herangehensweisen untersucht und dem aktuellen Stand der Filmtheorie entsprechende Analyseansätze sowie Methoden erklärt. Schließlich wird besprochen, wie Kinobesuche in den Unterricht eingebettet werden können, wo es geeignetes Unterrichtsmaterial gibt und wie man es nutzt. Außerdem erläutert die Dozentin Methoden der Filmvermittlung: Wie spricht man über Film mit Schülerinnen und Schülern?

Referentin

Lina Paulsen ist Film- und Kulturwissenschaftlerin. Sie ist Leiterin des Mo&Friese KinderKurzFilmFestivals, arbeitet als Kuratorin u.a. für die dokumentarfilmwoche hamburg, gibt Filmworkshops und moderiert Filmgespräche.