Fortbildung: Interkulturelle Filmarbeit

Stereotype erkennen und reflektieren

  • Donnerstag, 17.09.2020, 16.00-19.00 Uhr
  • Veranstaltungsort: Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung
  • Geeignet für Lehrkräfte aller Fachrichtungen an weiterführenden Schulen

Hier geht es zur Anmeldung über das TIS (2015M8204)

Thema

Um mit heterogenen Klassenverbänden sensibel über Film sprechen zu können, ist es wichtig, sich mit der eigenen Rezeptions-Perspektive auseinanderzusetzen, die individuelle Haltung zu hinterfragen und zu reflektieren. In dieser Fortbildung soll anhand von Filmbeispielen die Stereotypisierung von verschiedenen Gruppen analysiert werden. Dabei geht es vor allem um die Darstellung der Migrationsgesellschaft, der Begriff der Interkultur soll aber auch auf distinkte soziale Gruppen und Subkulturen sowie die Repräsentation von Gender erweitert werden.
Das Ziel besteht darin, Lehrkräfte zu befähigen, sich ihre eigene Position bewusst zu machen und eine inklusive Haltung zu entwickeln, aber auch sensibel mit Schüler*innen verschiedenster Lebensweisen über stereotypisierte filmische Darstellungen sprechen zu können.

Ziele der Fortbildung

  • Erarbeitung eines Verständnisses für den Begriff der Interkulturellen Filmarbeit
  • Reflexion der eigenen Haltung durch die Analyse von Filmbeispielen
  • Vorstellung und Besprechung von Methoden für die Filmarbeit mit Schüler*innen
  • Vorstellung von Material und Recherchemöglichkeiten

Referentin

Hanna Schneider ist Film- und Literaturwissenschaftlerin, Projektkoordinatorin der SchulKinoWoche Hamburg und Kuratorin beim Kurzfilm Festival Hamburg. Sie gibt Seminare und Fortbildungen zum Thema Film und Filmvermittlung und moderiert Filmgespräche.