Boyz n the Hood
Drama
USA | 1991 | JOHN SINGLETON | 112 MIN.
Inhalt
South Central Los Angeles, Mitte der 1980er Jahre: Nach einer Schulschlägerei beschließt die Mutter des zehnjährigen Tré, dass er vorläufig bei seinem Vater in Crenshaw leben soll. Dort trifft Tré seine alten Freunde Doughboy, Ricky und Chris wieder. Sieben Jahre später dreht sich der Alltag der Clique um Gruppenzugehörigkeit, Frauen und Zukunftsfragen. Doch die allgegenwärtige Gewalt im Viertel hat bei den Teenagern Spuren hinterlassen. Während Trés Vaters mit strenger Erziehung verhindern will, dass sein Sohn auf die schiefe Bahn gerät, hat sich Doughboy einer Gang angeschlossen und handelt mit Drogen.
Im Selbstverständnis der Bürgerrechtsbewegung thematisiert der Film insbesondere den strukturellen Rassismus, welcher innerhalb der Schwarzen Community zu Sucht und Gewalt führt. Für den Film verknüpfte Regisseur John Singleton Jugenderinnerungen mit klassischen Elementen des Unterhaltungskinos und schuf damit den ersten großen Film des New Black Cinema – einer der Antwort auf die Berichterstattung über die desolaten Zustände in den US-amerikanischen Innenstädten sowie auf den kommerziellen Erfolg des Hiphop.
Weiterführende Links
- Begleitmaterial "Menschen- und Bürgerrechte im US-amerikanischen Kino: Heranführung an das Thema" von kinofenster.de
- Impulse zum Thema "Menschen- und Bürgerrechte im US-Kino" von kinofenster.de
- Filmseite von kinofenster.de mit Filmbesprechung und Unterrichtsmaterial
- Heranführung an den Film von kinofenster.de
- Interview mit Ice Cube auf spiegel.de
- Nachruf auf Regisseur John Singleton auf zeit.de