Hamburger Fokus: Kurzfilm

In wenigen Minuten und mit viel Mut zur kreativen Gestaltung bringt der Kurzfilm das Wesentliche auf den Punkt. Dabei widmet er sich aktuellen gesellschaftlichen Themen oder betrachtet Vertrautes aus einem überraschenden Blickwinkel - fiktiv, dokumentarisch, animiert oder experimentell.

Kuratierte Kurzfilmprogramme ermöglichen besondere Lernwerte, denn sie eröffnen vielfältige Perspektiven auf ein Thema, geben neue Denkanstöße und fordern unsere Sehgewohnheiten heraus. Alle Kurzfilmprogramme werden im Kino durch eine Moderation gerahmt und laden ein, zu reflektieren und zu diskutieren.

Neve paramisija | Neue Erzählungen

Filmbildung zur Geschichte und Gegenwart von Sinti * und Roma*

Eines unserer diejährigen Kurzfilmprogramme läuft im Rahmen des Projektes Neve paramisija | Neue Erzählungen.

Das Projekt rückt Filme mit den Perspektiven von Sinti * und Roma * in den Mittelpunkt. Damit vermitteln wir Wissen über den NS-Völkermord an den Sinti * und Roma * und über Antiziganismus in der Gegenwart, stärken demokratische Werte für Vielfalt und Diskriminierungskritik und regen die Auseinandersetzung mit Film als Kunstform an. Im diesem Rahmen werden Filmveranstaltungen für junge und erwachsene Zielgruppen angeboten, Bildungsmaterialien entwickelt, Multiplikator:innen weitergebildet und Kurzfilme produziert.

Der nationalsozialistische Völkermord an den Sinti * und Roma * ist kaum in der gesellschaftlichen Erinnerung und Verantwortung verankert. Seine Erinnerung und Aufarbeitung mussten damals in der Bürgerrechtsbewegung selbst erkämpft werden. Bis heute werden Sinti * und Roma * im Film wie in unserer Gesellschaft systematisch „vergessen“ oder mit rassistischen Stereotypen dargestellt. Wie auch bei anderen Diskriminierungsformen ist ein Anstieg antiziganistischer Vorfälle zu beobachten.

Neve paramisija | Neue Erzählungen ist eine Kooperation des Critical Film & Image Hubs an der Forschungsstelle Antiziganismus (Universität Heidelberg) mit Romanity e.V. und Vision Kino – Netzwerk für Film und Medienkompetenz. Das Projekt wird aus Mitteln des Bundesministeriums der Finanzen (BMF) gefördert und im Rahmen des Förderprogramms Bildungsagenda NS-Unrecht von der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ) umgesetzt.

Jugend macht Kino

Kurzfilmprogramm von Schüler:innen kuratiert und präsentiert

In einem Workshop des Modellprojektes Jugend macht Kino haben sich Hamburger Neuntklässler:innen überlegt, wie sie Kino als Kultur- und Begegnungsort erfahrbar machen und aktiv Kinoerlebnisse gestalten können. Herausgekommen ist ein eigens zusammengestelltes Kurzfilmprogramm, das die Jugendlichen im 3001 Kino selbst vorstellen und moderieren werden.

ab Vorschule/Klasse 1/2
ab Klasse 3/4
ab Klasse 5/6
ab Klasse 7/8
ab Klasse 9/10
ab Klasse 11
mit Kinoseminar
mit Gast

SchulKinoWoche Hamburg 2023

Bei Interesse an einem Kinobesuch für eine oder mehrere Klassen melden Sie sich bitte direkt im Projektbüro.

Wir sind telefonisch unter der Nummer +49 40 38 08 96 25 für Sie erreichbar. Sollten Sie uns telefonisch nicht erreichen, schicken Sie uns bitte eine kurze Email an hamburg@schulkinowochen.de und gerne auch eine direkte Kontakttelefonnummer, unter der wir Sie zurückrufen können. Vielen Dank!