Romys Salon
Familienfilm nach dem Roman von Tamara Bos
NIEDERLANDE/DEUTSCHLAND | 2018 | MISCHA KAMP | 90 MIN.
Inhalt
Irgendwie ist Oma Stine nicht mehr die alte, findet Romy. Rechnen fällt ihr neuerdings schwer, sie wirkt oft verwirrt und vergisst einmal sogar, dass das zehnjährige Mädchen bei ihr schläft. Andererseits ist sie nun viel freundlicher und lustiger. Nur widerwillig hat sich Stine, die mit fast 70 Jahren immer noch einen Friseursalon in einer niederländischen Kleinstadt betreibt, darauf eingelassen, nachmittags auf ihre Enkelin aufzupassen. Nachdem Romy ihr einmal aus der Patsche hilft, darf sie die Oma endlich unterstützen. Die beiden wachsen zusammen, und Romy erfährt viel über Stines Leben und ihrer Kindheit in Dänemark. Sie hilft, wo sie nur kann, auch damit niemand merkt, dass ihre Oma nicht mehr alles im Griff hat. Ein Arztbesuch bringt Gewissheit: Stine ist an Alzheimer erkrankt. Sie soll ihr Geschäft aufgeben und ins Heim ziehen – doch Romy plant ein letztes gemeinsames Abenteuer.
Sensibel und auf Augenhöhe erzählt der Film von der Beziehung zwischen Oma und Enkelin und welche Auswirkungen Stines Krankheit für sie und ihre Familie hat.
Weiterführende Links
- Begleitmaterial Filmheft Wissenschaftsjahr 2026 von Vision Kino
- Videointerview mit Susanna Saxl von der Deutschen Alzheimer Gesellschaft e.V.
- Filmseite von filmisch.online
- Film des Monats bei kinofenster.de mit Filmbesprechung und Unterrichtsmaterial
- Webseite der Deutschen Alzheimer Gesellschaft
- Begründung der BJF-Jugend Filmjury